Deutsch-Türkische Alphabetisierung zeigt Erfolg! Die Spreewaldschule in Berlin-Schöneberg hält sich konsequent an das Konzept „deutsch-türkische Alphabetisierung“, mit Erfolg. Hier gibt es pro Jahrgang eine deutsch-türkische Klasse, in der die Kinder in beiden Sprachen unterrichtet werden.Viele Jahre schon werden die Kinder in gemeinsamen Klassen unterrichtet. Sie haben nicht nur mehr Unterricht, sondern auch mehr Lehrer in kleineren Klassen. Fünf zusätzliche Wochenstunden muttersprachlichen Unterricht werden türkischsprachigen und zwei Stunden «Türkisch als Begegnungssprache» deutschsprachigen Kindern geboten. In sieben «Kooperationsstunden» sind eine deutsche und eine türkische Lehrkraft gleichzeitig in der Klasse. Alle Feiertage werden gemeinsam gefeiert.Die meisten Schüler stammen aus bildungsbewussten Familien, die bereit sind, das anspruchsvolle Konzept mitzutragen. Schließlich wird Absolventen der Speewaldschule ein hoher Leistungsstand nachgesagt. Ein guter Grund mehr zu feiern! Alman-Türk verdaha fazla! Regenbogenschutzkreis – gegen Rassismus und Homophobie. Über 20 verschiedene, lokale Institutionen und Akteure beteiligen sich an Aktionen, indem sie mit mehrsprachigen Anzeigen und Plakatkampagnen an Kiezbewohner und Touristen auf sich aufmerksam machen. Der Maneo-Bericht (Maneo: schwules Anti-Gewalt-Projekt) für 2008 benennt 71 allein von der Polizei gezählte Übergriffe mit schwulenfeindlichem Hintergrund in Schöneberg, in Neukölln waren es 4. Das legt nahe, dass Schutzräume geschaffen werden müssen. Für den Dialog mit der Einwanderungsgesellschaft, für Lehrer- und Sozialarbeiterweiterbildungen in den nächsten zwei Jahren lässt der Senat 2,1 Mio. EU springen. Die Integrations- beauftragte Gabriele Gün Tank ist Schirmherrin des Bündnisses. Es hat sich herumgesprochen: Beleidigungen und Rassismus müssen Respekt weichen! Lortzing´s Kochstudio - Herbstferien im LortzingClub. In den Herbstferien 2010, vom 11. bis 15. Oktober immer von 11:30 bis 16 Uhr, verwandelt sich der LortzingClub in ein Kochstudio. Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren können an diesen fünf Tagen verschiedene Gerichte kochen, tolle Kuchen backen und die leckersten Menus zusammenstellen. Selbstverständlich wird jeden Tag gesund aber doch immer lecker gekocht! Und es wird gezeigt, dass sich dieses natürlich nicht ausschließt. Jede Kleingruppe kocht in ihrer eigenen Küche, wobei darauf geachtet wird, dass zu jedem Tagesabschluss alle gemeinsam an einen Tisch kommen, um das selbst zubereitete Essen zu sich zu nehmen, aber auch, um in dieser Ferienwoche viele neue Freundinnen und Freunde kennen zu lernen. Neben all dem Schneiden, Braten, Experimentieren, Schälen und Backen bleibt natürlich genug Zeit, um sich auf dem großen Gelände genug Hunger zu erspielen…c Zum Ende dieser Woche kann jeder Teilnehmer sein eigenes Rezeptbuch mit nach Hause nehmen und später den Eltern, Omas, Opas oder Freunden eines der neu kennen gelernten Gerichte vorstellen. Dieses Projekt wird vom Deutschen Kinderhilfswerk unterstützt.
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(Anzeige) Senat verspielt Chancen bei der Neuorganisation der Jobcenter. Gemeinsame Pressemitteilung von Frau Dr. Klotz, Stadträtin in Tempelhof-Schöneberg für Gesundheit und Soziales Frau Martina Schmiedhofer, Stadträtin in Charlottenburg-Wilmersdorf für Soziales, Gesundheit, Umwelt und Verkehr und Herrn Stephan von Dassel, Stadtrat in Berlin Mitte für Soziales und Bürgerdienste. Das vom Senat in das Abgeordnetenhaus eingebrachte Ausführungsgesetz zum SGB II verspielt eine Chance. Statt bessere Strukturen für den Umgang mit den Jobcentern zu schaffen, verschärft es das Zuständigkeitsdurcheinander in Berlin. Offiziell will der Senat die Einflussmöglichkeiten der Bezirke nicht beschränken. Genau das aber geschieht nun. Der Senat beabsichtigt einen zentralistischen Zugriff auf die Jobcenter. Warum – so fragt man sich – hat er dann nicht gleich für ein Berliner Jobcenter – gesteuert durch Senat und Regionaldirektion – plädiert? Auch von bezirklicher Seite wird die Notwendigkeit einer stärkeren gesamtstädtischen Steuerung gesehen. Die mangelnde gesamtstädtische Steuerung lag aber nicht am Widerstand der Bezirke, sondern am fehlenden Konzept und dem fehlenden Willen des Se-nats. Trotzdem will sich der Senat vorbehalten, alles zu gesamtstädtischen bzw. Leitungs-aufgaben zu definieren. Dabei hat der Senat durch die mit der Agentur auszuhandelnde Vereinbarung (z.B. Regelung der telefonischen Erreichbarkeit, Öffnungszeiten, Beschwerdemanagement …) alle Möglichkeiten, gesamtstädtisch zu wirken. Und aus seinen Feh-lern aus der Zeit der Gründung der Jobcenter zu lernen. Darüber hinaus ist geplant, dass von den in der Regel drei kommunalen Vertretern für jede Trägerversammlung mindestens ein Mitglied vom Senat entsandt wird, das gegenüber den oder dem Bezirksvertreter/n ein Weisungsrecht besitzt. SenIAS entscheidet, wer in die Trägerversammlung entsendet und abberufen wird. Keine Veränderung sieht der Gesetzentwurf für die schon jetzt fehlenden personellen Ressourcen für die mit dem Jobcenter im Zusammenhang stehenden Aufgaben in den Bezirken vor. Hier soll es weiterhin keine einzige Stelle geben, die Bezirksamtsmitglieder als „Aufsichtsräte“ der Jobcenter unterstützt. Insgesamt wird so der ohnehin geringe Einfluss der Bezirke auf die Arbeit der Jobcenter weiter eingeschränkt. Konsequent wäre es, dass der Senat dann auch die Zielvereinbarungen mit den Jobcentern abschließt und alle Mitglieder der Trägerversammlung entsendet. Als einflussloser Grüßaugust, auf den im Bedarfsfall nur der öffentliche Ärger abgeladen werden kann, stehen wir nicht zur Verfügung! Baubeginn der Erweiterung des Leuthener Platzes im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau West - hier: Entsorgung der Tanklager. Im August wurden die Sanierungsarbeiten auf der Ostseite der Naumannstraße begonnen. Hauptbestandteil dieser Baumaßnahme ist die Entsorgung von Tanklagern sowie der Bau eines vier Meter breiten Geh-Radweges mit Alleebepflanzung, eines Ballspielplatzes und einer kleinen Grünanlage, die den Leuthener Platz auf der Ostseite spiegeln und ergänzen soll. Das Projekt ist eines von vielen weiteren Baumaßnahmen die im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau West, die Vernetzung der Stadtteile umsetzt. Dieses Bauvorhaben bestehend aus der neuen Grünanlage und dem Durchgangsweg sind dann Teil des Ost-West Grünzuges, der die alte Naumannstraße mit der neuen Gewerbegebietsstrasse und darüber hinaus mit der geplanten Fußgängerbrücke über die Gleisanlagen der Bundesbahn verbinden wird. Die Baumaßnahme wird innerhalb von zwei Jahren realisiert und wird voraussichtlich Ende 2011 abgeschlossen sein. Der Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Ordnungsaufgaben, Natur und Umwelt, Oliver Schworck, hat heute mit der Hebung des ersten Tanks den Beginn der Altlastensanierung symbolisch begonnen. Bis zum Ende diesen Jahres werden die Altlastensanierung abgeschlossen und die Landschaftsbauarbeiten begonnen sein. Ansprechpartner: Bezirksstadtrat Oliver Schworck, Tel.-Nr.: 90277-8701 Schließwochen des Bereiches Wohngeld im Sozialamt Tempelhof – Schöneberg. Zum zügigen Abbau von Bearbeitungsrückständen wird das Wohngeldamt in der Zeit vom 11.10. – 15.10.2010, 08.11. – 12.11.2010 und 06.12. – 10.12.2010 geschlossen bleiben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dann auch nicht telefonisch erreichbar. Für dringende Fälle wird jedoch ein Notdienst eingerichtet. Antragsformulare sind bei den Pförtnern der Rathäuser und den Bürgerämtern erhältlich. Für die Antragstellung und Einreichung von Unterlagen wird der Postweg empfohlen. Ein persönliches Erscheinen ist nicht erforderlich. Antrag und Unterlagen (Kopien sind ausreichend) können gerne bei den Pförtnern bzw. der Poststelle im Hause abgegeben oder in den Hausbriefkasten eingeworfen werden. Die Angabe einer Telefonnummer für Rückfragen ist vorteilhaft.
| 18. Tempelhofer Kunstfenster vom 30.9. bis 30.10.2010. Am Donnerstag, dem 30.9. 2010 startet das 18. Tempelhofer Kunstfenster. Bei der Kooperations- veranstaltung von Kunst und Einzelhandel haben Tempelhof-Schöneberger Künstlerinnen und Künstler die Gelegenheit, ihre Werke in den Geschäften rund um den Tempelhofer Damm auszustellen. Insgesamt präsentieren 28 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke in den Schaufenstern von folgenden Händlern: Buchhandlung Menger, Café Pausini, Hahn Bestattungen, Blumen Weyer, Schokoladen Walter, Hafen-Apotheke, Scarabaeus-Apotheke, Brillen Marx, Copy Lounge, Karstadt Tempelhof, Photo Zentrum Huber, Die Grüne Ecke, Brillen Fielmann, Kaiserin-Augusta-Apotheke, Rausch Tapeten, Rahmen Sage, Albrecht-Apotheke, Naturkostladen bioso, Langlotz Dessous und Friseure Knabe & Knabe. Von der ungewöhnlichen Verbindung von Kunst und Kommerz profitieren sowohl die Künstler als auch die teilnehmenden Einzelhändler, denn die Kunstwerke können direkt vor Ort gekauft werden. „Mit dem Tempelhofer Kunstfenster ist eine Institution entstanden, die sich positiv auf das kulturelle Leben und den Einzelhandel vor Ort auswirkt“, so Kulturstadtrat Dieter Hapel.Unter www.tempelhofer-kunstfenster.de sind alle relevanten Informationen zu Künstlerinnen und Künstlern sowie den Einzelhändlern nachzulesen. Weitere Informationen: Kunstamt Tempelhof-Schöneberg, Friedmar Kemper, Tel.: 030/ 90277-7465 Kinder und Jugendliche aus Tempelhof-Schöneberg machen Politik! Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg konstituiert sich -Erwachsene planen, entscheiden und setzen sich für Kinder und Jugendliche durch. Kinder und Jugendliche sind jedoch selber Experten für ihre Interessen, Wünsche und Bedürfnisse! Deshalb ist von der BVV Tempelhof-Schöneberg vor einigen Jahren beschlossen worden, ein Kinder- und Jugendparlament im Bezirk einzurichten.In diesem Parlament kommen Kinder und Jugendliche seit fünf Jahren regelmäßig aus den Tempelhof-Schöneberger Schulen und Jugendfreizeit- einrichtungen zusammen, um Kommunalpolitik aktiv zu gestalten. Wann immer die Interessen von Kindern und Jugendlichen berührt werden, wird das Kinder- und Jugendparlament beteiligt. So z.B. bei der Ausstattung von Schulen und Freizeiteinrichtungen, der Gestaltung von Schulhöfen, dem Bau oder Umbau von Straßen, Spiel- und Sportplätzen, der Ausrichtung von Veranstaltungen und bei vielem mehr. Durch das Kinder- und Jugendparlament können Kinder und Jugendliche ihre Vorstellungen einbringen. Sie haben in allen Ausschüssen Mitspracherecht, wenn es um die Interessen von Kindern und Jugendlichen geht. Nach fünf erfolgreichen Wahlperioden, in denen bereits über 90 Anträge an die Bezirkspolitik gestellt worden sind und in denen sich das Kinder- und Jugendparlament auf Reisen länderübergreifend dargestellt hat, geht es nunmehr in die sechste Wahlperiode. Alle Schulen und Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sind deshalb eingeladen, ihre Vertreterinnen und Vertreter zu wählen und die Ergebnisse bis zum 20. Oktober 2010 an die Geschäftsstelle zu übermitteln. Das konstituierende Plenum mit den Vorstandswahlen für das Wahljahr 2010/2011 mit allen neuen Mitgliedern findet dann am Mittwoch, dem 3. November 2010, von 9 bis 13 Uhr im Rathaus Schöneberg – BVV-Saal statt. Zu dieser öffentlichen Sitzung, die alleine von den Kindern und Jugendlichen selber organisiert und geleitet wird, sind natürlich auch alle anderen interessierten Menschen eingeladen. Auch wer einfach nur neugierig ist, wie Kinder- und Jugendbeteiligung im Bezirk funktioniert ist herzlich eingeladen. Der Bezirk freut sich wieder auf eine rege Beteiligung, denn nur mit vielen unterschiedlichen Idee können die jungen Bewohner/innen des Bezirkes mitgestalten und gesellschaftlich aktiv werden.Infos: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg Kinder- und Jugendparlament, Rathaus Friedenau, Breslauer Platz 1, 10820 Berlin, Telefon: 01522-255 40 42, Oliver Schmidt, www.kjp-ts.de, info@kjp-ts.de Ausstellung: Auf den Spuren des Abfalls - Die Müllsammler Indiens 5. November bis 17. Dezember, Montag bis Freitag 9 – 21 Uhr, Samstag 10-13 Uhr, VHS-Haus, Barbarossaplatz 5, 10781 Berlin (U-Bahnhof Eisenacher Str.). Eröffnung: 5. November 2010, 19 Uhr. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Humanistische Fotografie zeigt die VHS-Tempelhof-Schöneberg in ihrer Galerie am Barbarossaplatz 5 eine Fotodokumentation über das Leben der Kabaris, den Müllverwertern Neu Dehlis. Der Fotograf Enrico Fabian folgte den Abfällen der Megametropole Neu Delhi weit über die Stadtgrenzen hinaus und verbrachte Wochen auf riesigen Müllbergen und in einem komplexen System aus Recyclingstätten. Drei Monate lang begleitete und dokumentierte er in Zusammenarbeit mit der indischen Hilfsorganisation Chintan das Leben der Kabaris, den Müllverwertern Indiens. Sie halten die Städte am Leben, da sie täglich tausende Tonnen Müll beseitigen und diesen für die Wiederverwertung aufbereiten – in Zeiten immer knapper werdender natürlicher Ressourcen ist dies wichtiger denn je. Die Dokumentation gibt einen Einblick in das Leben dieser Menschen und erzählt die Geschichte derer, welche sich täglich unter unvorstellbaren Bedingungen um die Beseitigung und Aufbereitung – teilweise auch unseres – Mülls kümmern. Trotz der Bedeutung und Schwierigkeit ihrer Arbeit erzielen sie nur ein unzureichendes Einkommen und werden sozial ausgegrenzt. Informationen unter Tel. 90277-3000 oder – 3516.
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