Kinder haben Rechte, daran zweifelt niemand. Aber die Interessen der Kinder und Jugendlichen spielen in Deutschland noch immer eine Nebenrolle. Bei Entscheidungen in Politik und Verwaltung werden ihre Stimmen kaum gehört. Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk) fordert die Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat deshalb dazu auf, die Rechte der Kinder im Grundgesetz zu verankern. Unterstützen Sie den Aufruf.
Wir über uns: In demokratischen Gesellschaften ist es das Ziel der politischen Bildung, systematische Kenntnisse über das demokratische System zu vermitteln und Kompetenzen für demokratisches Handeln zu stärken. So entstehen mündige Staatsbürger, die an ihrer Gesellschaft teilhaben. Der Schwerpunkt unserer Arbeit besteht in der Kinder- und Jugendarbeit. Wir begleiten Schulen und Einrichtungen in der Umsetzung von Partizipationsprojekten. Von der ersten Idee bis zur Umsetzung und Dokumentation ist dieGBP kompetente Partnerin. Weiterhin ist die Gesellschaft die Herausgeberin der Berliner Nachrichten und unterstützt Kinder- und Jugendredaktionen. Hier liegt ein Schwerpunkt im Bereich der Begegnung aller Kulturen.Projekt: “Unsere Kinderrechte ins Grundgesetz”. Schüler_innen aus der Grundschule “An der Marie” (Berlin-Pankow)halten vor dem Reichstag eine Kundgebung unter dem Thema “Unsere Kinderrechte ins Grundgesetz ab. Dabei musste auch die politische Prominenz die Fragen der Schüler_innen beantworten. Eine Kundgebung, die in der Bevölkerung mit Sympathie und Verständnis aufgenommen worden ist.
Kooperationspartner bei der Projektumsetzung: waren: Stadträtin Christine Keil ( Bezirksamt Pankow, Abteilung Jugend und Immobilien), das Deutsche Kinderhilfswerk, Carola Bluhm (Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Berlin), Diana Golze MdB (Mitglied der Kinderkommission des Deutschen Bundestages).
Die Forderung, dass die Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden sollen, wurde von den Schüler_innen in 3 Projekttagen selbständig erarbeitet. Das Ziel, eine Kundgebung zur Unterstützung der gesellschaftlichen Diskussion vor dem Reichstag abzuhalten, wurde am Weltspieltag (28.Mai 2010) umgesetzt.
Mit selbstentwickelten Sketchen und einem RAP zu den Kinderrechten, wurde das Thema in der Öffentlichkeit sichtbar. Es wurden Interviews mit Besuchern des Bundestages geführt. Weitere Gesprächspartner_innen waren: Matthias Köhne (Bezirksbürgermeister Berlin-Pankow), Diana Golze (MdB), Gregor Gysi (MdB) und Katja Dörner (MdB).
20 Jahre UN-Kinderrechte. Über 70 Schülerinnen und Schüler der "Grundschule an der Marie" aus Berlin-Pankow, gingen am 20. November 2009 mit ihren Lehrer/innen an die Öffentlichkeit. "Einen Tag Straßenkind", so nannten die Schüler_innen der 5. Klassen ihr Projekt. Mit diesem Hintergrund wurde an Straßenkreuzungen und vor Geschäften das Thema Kinderrechte diskutiert.
Beispiel einer medialen Begleitung:
Der beheizte öffentliche Raum. Schüler_innen der Grundschule "An der Marie" in Berlin-Pankow (Klasse 5d) führen ein Interview mit der Politik und der Wirtschaft über die Nutzung von Heizstrahlern um den öffentlichen Raumes im Winter zu erwärmen. Eine Projektdokumentation.
Meinungen der Schüler_innen zum Interview
Weltspieltag 2010.Schüler_innen aus der Grundschule “An der Marie” (Berlin-Pankow) halten vor dem Reichstag eine Kundgebung unter dem Thema “Unsere Kinderrechte ins Grundgesetz ab. Dabei musste auch die politische Prominenz die Fragen der Schüler_innen beantworten. Eine Kundgebung, die in der Bevölkerung mit Sympathie und Verständnis aufgenommen worden ist. Demnächst auf diesen Seiten: Die ausführliche Dokumentation.
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